Glaubensgrundlage

In Übereinstimmung mit den Bekenntnissen der Alten Kirche (Apostolikum, Bekenntnis von Nicäa, Bekenntnis von Chalcecon) sowie den Bekenntnissen aus der Reformationszeit

Glauben wir an...

  • die göttliche Inspiration und die Unfehlbarkeit der ganzen Heiligen Schrift, ihre höchste Autorität für alle Fragen des Glaubens und des Lebens.
  • die Einheit Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
  • die völlige Sündhaftigkeit der menschlichen Natur seit dem Sündenfall – und darum das ewige Verlorensein des unerlösten Menschen.
  • die Erlösung von der Sünde allein durch den Opfertod Jesu Christi, der als der Mensch gewordene Sohn Gottes unser Stellvertreter geworden ist und sein Leben für uns gegeben hat – und zwar erfahren wir hier auf Erden die Erlösung von der Schuld, Strafe und Macht der Sünde und nach dem Tode die Erlösung von der Gegenwart der Sünde.
  • die leibliche Auferstehung Jesu Christi von den Toten; seine Erhöhung zur Rechten Gottes.
  • die unbedingte Notwendigkeit der Wiedergeburt, die der Heilige Geist in dem Menschen wirkt, indem er ihm das ewige Leben Jesu Christi zueignet.
  • die Innewohnung des Heiligen Geistes, der in dem wiedergeborenen Gläubigen bleibt, und die Erfüllung mit dem Heiligen Geist aufgrund von Reinigung durch das Blut Jesu Christi, völliger Hingabe und Glauben an die Verheissung Gottes.
  • die lebendige Hoffnung der persönlichen Erscheinung des Herrn Jesus Christus bei seiner Wiederkunft.
  • die Erwartung eines neuen Himmels und einer neuen Erde und des ewigen Reiches Gottes.

Unsere Haltung zur Bibel

Unser Dozentenkollegium stimmt mit der Chicago-Erklärung zur Biblischen Irrtumslosigkeit in allen Punkten überein. Das Bekenntnis zur Inspiration, Irrtumslosigkeit und Autorität der ganzen Heiligen Schrift bezeugt unseren Glauben an die uneingeschränkte Wahrheit der Bibel als Wort Gottes in jeder Hinsicht, speziell auch im Blick auf ihre geschichtlichen und naturkundlichen Aussagen. Wer sagt, dass die Angaben zur Chronologie, Geographie, Geschichte, Kosmologie etc. in den Originaltexten Fehler enthalten oder gänzlich ins Reich der Mythen gehören, aber an den zentralen Aussagen bezüglich des Heils des Menschen festhalten will, der muss erst erklären können, wie er Wahrheit von Irrtum unterscheiden will. Jede einzelne Aussage der Bibel müssten wir unserer eigenen Vernunft unterziehen und über ihre Vertrauenswürdigkeit befinden. Wir lehnen daher jede Sachkritik des Menschen am Wort Gottes als unsachgemäss ab. Die Argumente der Bibelkritik versuchen wir mit gründlicher Forschung und in Liebe zu widerlegen. Unser Ziel ist es, das Vertrauen in die Schrift zu fördern und ihre Aussagen in gründlicher Auslegung genau zu verstehen. Bei offenen Fragen des Bibelverständnisses wollen wir in Demut Zurückhaltung üben.